01 — Die Ausgangslage
Karriere ist interessanter, wenn man den roten Faden sieht.
Von DDB und Volkswagen über thjnk, UDG und Elbkind bis Atos: Die Produkte wurden komplexer, die Verantwortung größer und Design immer mehr zu einer Frage gemeinsamer Entscheidungen.
Die Entwicklung:Erst starke Interfaces bauen. Dann Systeme verbinden. Schließlich Teams und Stakeholder auf eine Richtung bringen.
Der rote Faden:Nicht Lautstärke, sondern Klarheit. Nicht das eigene Design schützen, sondern die Qualität der gemeinsamen Entscheidung.
02 — Die Wirkung
Mehr Verantwortung. Weniger Bedürfnis, alles selbst zu machen.
Diese Case Study ist kein einzelnes Projekt. Sie zeigt, wie aus visueller Umsetzung strategische UX-Führung wurde und warum ich heute lieber Systeme und Teams stärke als nur Screens abzuliefern. Wichtig für die Einordnung: In diesen Jahren führte ich den Titel UX Lead nicht. Der Titel kam später. Das Arbeitsmuster war früher sichtbar.
Vieles aus diesen Jahren liegt unter NDA oder ist schlicht nicht mehr öffentlich. Über einzelne Stationen, Rollen und Entscheidungen rede ich gern konkret.
03 — Der Lösungsansatz
Mit jeder Rolle änderte sich der Hebel.
DDB · Volkswagen
Systemdenken gelernt: Markenqualität muss über viele Touchpoints konsistent funktionieren.
thjnk · UDG · Elbkind
Plattformen, frühe UX-Führung und Teamverantwortung verbunden.
Atos · Eviden
Enterprise-Produkte und UX-Qualität in komplexer Delivery verantwortet. Den Aufbau des Bereichs Experience Design und das Hiring trug ich gemeinsam mit dem Head of Design mit.
„Irgendwann ist der wichtigste Screen nicht mehr der, den man selbst gestaltet. Sondern der, den das Team ohne einen gestaltet.“Der Wechsel von Design zu Leadership
04 — Erkenntnisse
Was daraus hängen geblieben ist.
Führung ohne Gefühl für die Umsetzung wird schnell abstrakt. Ich will beides zusammenhalten.
Ein starkes Team braucht Richtung und Vertrauen, nicht dauernde Korrekturschleifen.
