01 — Die Ausgangslage
Im Schnitt vier Stunden Konfiguration.
So lange brauchten Installateur:innen für Konfiguration und manuelle Verkabelungsprüfungen.
Das Umfeld: Hardware, App, IP-Netzwerke, Installateur:innen, Endkund:innen. Alles hängt zusammen. Genau das macht es spannend (und eben kompliziert).
Die eigentliche Aufgabe: Das Fachwissen musste raus aus Köpfen und Prüfzetteln. Rein in eine Produktlogik, die Menschen Schritt für Schritt führt.
02 — Das Ergebnis
Die Komplexität blieb.
Nur nicht mehr bei den Nutzer:innen.
Der Konfigurator hat spezialisiertes Wissen in einen geführten Ablauf übersetzt. Vorher: manuell prüfen, nachschlagen, hoffen. Danach gab das Produkt die nächsten sinnvollen Schritte vor.
Konfigurator-Flows und Komponenten zeige ich gern anonymisiert im Gespräch.
03 — Der Lösungsansatz
Vom Prüfzettel zur geführten Planung.
Erstmal alles auf den Tisch
Die Installer Journey zeigte, wo Planung, Konfiguration und Prüfung auseinanderfallen. Das Problem war plötzlich gemeinsam sichtbar.
Weg vom Geschmacksurteil
Design Sprints halfen, über Pain Points und Konsequenzen zu sprechen. Nicht darüber, wer welchen Screen „schöner“ findet.
Fachwissen ins Produkt
Der Wechsel war eigentlich simpel: weniger „Einstellungen konfigurieren“, mehr geführte Schritt-für-Schritt-Planung.
04 — Erkenntnisse
Was ich daraus mitgenommen habe.
Wenn das Produkt sie nicht trägt, landet sie bei den Nutzer:innen. Meistens mit Anleitung, Workaround oder Excel daneben.
Gut dokumentiert wird es zur gemeinsamen Arbeitsgrundlage. Das spart Diskussionen und am Ende auch Schleifen.
