Case Study 03E.ON · Enterprise UX & DesignOps2021–2023

DesignOps, das
im Alltag funktioniert.

Viele Teams, komplexe B2B-Workflows und eine Plattform in Bewegung. Der Hebel war nicht ein einzelner Screen, sondern eine gemeinsame Art zu entscheiden und umzusetzen.

HerausforderungVerteilte Teams. Gewachsene Workflows. Unterschiedliche Qualitätsbilder.
Meine RolleSenior UX Consultant · Design Lead
Mein BeitragWorkflows modernisiert, Design-System-Arbeit verbunden und UX-Routinen stabilisiert.
Ergebnis & EvidenzWiederholbarere Delivery über Teams hinweg.Im Programm beobachtet

Gemessen heißt: die Zahl stammt aus einer dokumentierten Erhebung im Projekt. Beobachtet heißt: die Veränderung war im Alltag sichtbar, aber nicht sauber erhoben.

E.ON Case-Study mit Enterprise-Plattform, Komponenten und Prozessdarstellungen
Schaubild 03 — Kontext, System und Wirkung

01 — Die Ausgangslage

Enterprise UX scheitert selten am fehlenden Pixel.

Wenn mehrere Teams an denselben Workflows arbeiten, entstehen Unterschiede fast automatisch. Das Problem wird sichtbar im Interface. Seine Ursache liegt aber oft in fehlenden Regeln, Rollen und Entscheidungen.

Der Kontext:Eine B2B-Plattform mit vielen beteiligten Delivery-Teams. E.ON Grid Solutions beschrieb das Smart Extranet später öffentlich als tägliche Arbeitsplattform für rund 15.000 Nutzer:innen — diese Zahl stammt aus der Kommunikation nach meinem Mandat, nicht aus meiner Reichweitenmessung.

Die eigentliche Aufgabe:UX vom Einzelprojekt lösen und als gemeinsame Arbeitsweise etablieren. Genug Struktur für Qualität, ohne neue Bürokratie zu bauen.

02 — Die Wirkung

Aus Einzelentscheidungen wurde eine gemeinsame Arbeitsgrundlage.

15kNutzer:innen — später öffentlich kommuniziert von E.ON Grid Solutions (Smart Extranet)
B2Bkomplexe Enterprise-Workflows
1verbundene Design-System-Logik

Die Modernisierung machte Abläufe konsistenter und Entscheidungen über Teams hinweg besser anschlussfähig. Die Zahlen beschreiben den Kontext, nicht einen allein von mir verursachten Outcome.

Was aus diesem Plattformkontext öffentlich gezeigt werden darf, ist eng begrenzt. Beispiele für Routinen und Systemarbeit gern anonymisiert im Gespräch.

Schema: der Delivery-Zyklus aus Planen, Bauen, Testen und Ausliefern, mit drei UX-Andockpunkten — Review, Dokumentation und Übergabe.
Wo UX im laufenden Delivery-Rhythmus andockt

03 — Der Lösungsansatz

DesignOps ist gut, wenn man es kaum bemerkt.

01

Wiederkehrendes erkennen

Ähnliche Abläufe und Zustände zusammenbringen, bevor jedes Team seine eigene Variante baut.

02

Routinen statt Regeln um der Regeln willen

Reviews, Dokumentation und Übergaben dort verankern, wo die Delivery sowieso stattfindet.

03

System und Produkt verbinden

Komponenten nicht isoliert pflegen, sondern an echten Workflows testen und weiterentwickeln.

„Ein Design System skaliert nicht, weil es vollständig ist. Es skaliert, wenn Teams ihm vertrauen.“Was aus Enterprise DesignOps hängen blieb

04 — Erkenntnisse

Was daraus hängen geblieben ist.

Adoption ist Teil des Designs.

Das beste System hilft nicht, wenn es am Alltag der Teams vorbeigebaut ist.

Standards brauchen Spielraum.

Gute Regeln lösen das Wiederkehrende. Sie verhindern nicht, dass neue Probleme neu gedacht werden.

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